Gestern fand die Sprechstunde „Im Dialog mit dem IT-Planungsrat“ mit Dr. Markus Richter an unserem Stand auf der statt. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten:

F: Was macht der IT-Planungsrat und warum braucht man das Gremium?

A: A: Der IT-Planungsrat ist ein Spitzengremium von Bund und Ländern, der die IT-Landschaft im öffentlichen Sektor gestaltet und koordiniert. Für mich ist der IT-Planungsrat ein Role Model für alle möglichen Themen der föderalen Kooperation.

F: Der Föderalismus hat seine Besonderheiten, aber muss das bei der Digitalisierung nicht anders angegangen werden?

A: Im Endeffekt muss alles auf kleinster Ebene umgesetzt werden. Den Föderalismus zu ignorieren halte ich für nicht realistisch. Die Frage ist: Wie arbeiten wir im Föderalismus intelligent zusammen? Ich freue mich über Projekte wie das Bundesnutzerkonto, die da harmonisieren.

F: Sollte man nicht auch außerhalb Deutschlands schauen und wie dort die IT-Systeme harmonisiert werden?

A: Ja, zum Beispiel auf das Partnerland der Österreich. Das macht es sehr gut.

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F: Digitalisierung kann nur zentral gelingen. Wir müssen mehr zusammenarbeiten, Standards vorgeben, brauchen entsprechende Infrastruktur und Gesetzgebung. Vom Bund wünsche ich mir hier mehr Steuerung.

A: Ja, wir müssen ein gemeinsames Plattformen-Ökosystem schaffen. Services müssen leicht zu nutzen sein. Dafür haben wir die Verwaltungscloud auf den Weg gebracht, jetzt geht es in die Umsetzung.

F: Welche Pläne gibt es, strukturelle Probleme beim In-die-Fläche kommen zu beheben?

A: Cloud-Plattformen, Infrastructure as a Service. Das geht jetzt in die Umsetzung, z.B. mit dem Marktplatz von govdigital und die Cloud, wo man Dienste einfach ziehen kann.

Vielen Dank an Dr. Markus Richter für Ihre Zeit und die intensive Auseinandersetzung mit unseren Besucher:innen auf der ! 👏

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