@bfdi ich hatte darauf schon länger gewartet...
Man hätte ja auch gleich im Schreiben auf Mastodon bzw. das Fediverse verweisen können ;-)
Wenn die Behörden selbst suchen, kommen die nie auf diese Idee...

@vilbi @dagaz

Natürlich haben wir den Bundesbehörden bereits mit einem eigenen Schreiben das Angebot gemacht, einen Account auf unserer Instanz zu betreiben. Die Resonanz ist bislang allerdings eher verhalten… /ÖA

@bfdi @vilbi @dagaz ich hab meine Bundesoberbehörde aktiv auf eure Mastodoninstanz hingewiesen. 🙂

Auf Twitter ist meine Behörde schon vertreten. 🙂

@necrosis @bfdi @dagaz
Ich muss ganz sicher noch 'etwas' länger warten...
'Meine' Behörden im Umfeld sind kommunale Verwaltungen mit Facebook Accounts.
Den Twitter Auftritt 'meiner' Stadt, betreibe ich seit 12 Jahren privat, um jedes Risiko auszuschließen.
Facebook erachtete die Pressestelle als unkritisch.
(meine Meinung war da unmaßgeblich) ;-)

@vilbi -->Facebook erachtete die Pressestelle als unkritisch.<--
Vor oder nach dem Statemant des BfDI?

@necrosis @bfdi @dagaz

@crossgolf_rebel
Warum sollte eine kommunale Pressestelle das BfDI lesen? Da kommt Zuständehalber erst das Land, dann das RP oder der Kreis und dann landet so was dort 'unten'.
Meine ersten kritischen Anmerkungen waren von 2014 nach der Übernahme von WA und kleinen Änderungen in den AGBs... 2019 gab ich das argumentieren auf...
@necrosis @bfdi @dagaz

@vilbi leider, am langen Arm des Aufklärens verhungert.
Es fehlen Konsequenzen die die betreffenden Stellen auch spüren @necrosis @bfdi @dagaz

@crossgolf_rebel
Es fehlt an Alternativen & Konsequenzen.
Das Problem der Kommunen/Behörden/Öffentlicher Rundfunk&TV, sie wollen möglichst in den Medienplattformen aktiv sein, in denen sich auch die Adressaten bewegen.
Da es da keine Europäische oder gar Deutsche Alternative gibt, klammern sie sich an diese Giganten.
…Henne - Ei...
Einfache Lösung hab ich keine, ausser irgendwo wie z.B. Mastodon mal anfangen.
@necrosis @bfdi @dagaz

@vilbi
Nicht ganz Henne-Ei, wenn die Gesetzgebung Henne nicht hergibt, dann bleibt ihnen nur das Ei.
Aber wie du schon geschrieben hast, sie sehen die Alternativen gar nicht und das kann auch daran liegen, das sie die falschen Berater haben.
Statt eine Europäische Lösung mit ihren Inhalten groß zu machen, füttern sie lieber eine Amerikanische, wo sie noch nicht mal ihre eigenen Regeln durchsetzen können wie mit dem Fediverse
@necrosis @bfdi @dagaz

@bfdi Krass. Das wird Wellen schlagen. Dann beeile ich mich besser mal um eine Bonner Alternative für die üblichen Dienste anzubieten. ;)

@Sascha
So könnte das was werden!
Bonn.Social klingt ja schonmal ganz offiziell und einen prominenten Vorzeigenutzer haben wir auch zu bieten, nicht war @ulrichkelber ;-)
@bfdi

@bfdi Die Frage ist dann doch, warum hat selbst die Bundesregierung einen Facebook Auftritt (und wohl alle Bundesbehörden)? Sprich, können Sie dagegen gar nichts machen?

@changeandroid Aber genau die Antwort darauf steht doch im Brief (und Artikel 58 Datenschutzgrundverordnung)

@changeandroid @bfdi Dann müsste man ja vor dem Kommentieren tatsächlich das Verlinkte lesen 😁

@heluecht @bfdi Ja, lesen hilft immer :-) Meine Frage zielte daruafhin ab, warum jetzt erst reagiert wird, und die Bundesstellen noch mal einen Puffer bekommen haben, bevor die DS-GVO Rechte gewahrt bleiben...nun denn!

@changeandroid @bfdi Es ist einfach ein Seuche. Anders kann ich es gar nicht mehr ausdrücken. Fast alle öffentliche Stellen verwenden für ihre Kommunikation und Außendarstellung Facebook/Whatsapp/Instagram etc.

Und keinem scheint die Sicherheit der personenbezogenen Daten auch nur ansatzweise zu interessieren. Von daher begrüße ich dieses Vorgehen von Herrn Kelber außerordentlich. Jedoch frage ich mich, warum man den "Verhandlungen" so lange zugeschaut hat?

@bfdi Sry, muss hier mal mehrere Trööts hintereinander hängen:
1/4
Stehe voll hinter dem Rundschreiben, allerdings sind die Social Media Kanäle ja gerade für Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit ein ganz wesentliches Element, Solange Fediverse-Alternativen nicht in der breiten Fläche etabliert sind ist es schwer da drauf zu verzichten.
Wie wäre es, eine zwischenzeitliche Verwendung von Facebook & Co. zu akzeptieren mit dem Fernziel, eben Alternativen aufzubauen? Ich könnte mir das so vorstellen:

@feuerpfeil @bfdi
> Wie wäre es, eine zwischenzeitliche Verwendung von Facebook & Co. zu akzeptieren mit dem Fernziel, eben Alternativen aufzubauen?

Was war das denn die letzten Jahre, wenn nicht genau das?
Dass keine Alternativen aufgebaut wurden, ist ja nicht die Schuld des BfDI - aber in Deutschland keine Überraschung.

Immerhin: Wenn die Behörden schnell machen (harhar), könnten sie ja zum 1.8. ihre Facebook-freie Variante launchen und noch 5 Monate lang auf ihrer Facebook-Seite darauf hinweisen, bis sie am 31.12. vom Netz geht. (Oder FB merkt, dass es jemand mal ernst meint und schafft bis 31.12. eine Lösung, _die_ können nämlich schnell)

@patrick @bfdi Ja, genau das wäre meine Hoffnung. Ich fürchte nur, dass keine Alternativen bekannt sind. Von Threema, Signal etc. hat der Mainstream auch erst gehört, als es groß durch die Presse gegangen ist. Sowas würde ich mir eben auch für FB-Alternativen (Diaspora, Friendica, was gibt's noch?) wünschen. Und da würde IMHO eben auch ein Aufzeigen von alternativen Lösungen helfen z.B. als Handlungsempfehlung durchs bfdi.

@feuerpfeil @bfdi In diesem Fall gehts um Behörden, da sind - zumindest theoretisch - Erwachsene tätig, die auf eine Ansage "Sorry Leute, Facebook geht so nicht" reagieren können sollten, indem sie selbständig nach Alternativen suchen. Eine handvoll haben ja anscheinend versucht, mit FB eine Auftragsdatenverarbeitung zu regeln, was aber nicht funktionierte - was abzusehen war.

Wer nach all dem keinen Plan B in der Schublade hat, gehört nicht in eine verantwortungsvolle Position. Und damit meine ich nicht den Bundesminister, der das Haus leitet, aber es wäre m.E. Aufgabe der Leitung der jeweiligen Öffentlichkeitsarbeit gewesen, da etwas in Petto zu haben. Auch nicht unbedingt selbst ausgearbeitet, aber rechtzeitig in Auftrag gegeben.

Falls die jetzt nichts haben (wer weiß, vielleicht gibts ja was und die bereiten grad den Launch vor?), muss ich mich doch mal fragen, was die eigentlich beruflich machen...

@bfdi 2/4
1. Transparenz:
Der Besucher kommt auf die Fanpage und ihm prallt direkt gepinnt auf der Landingpage (und nicht erst nach aktiven Klicks in der Datenschutzerklärung) ein Warnhinweis entgegen, dass/wie die Daten von Facebook verwendet werden und welche datenschutzkonforme Alternative (Link drauf) es gibt. Wenn er trotzdem auf der FB-Seite bleibt, kann man ihn nicht hindern.

@bfdi 3/4
2. aktive Wegleitung:
Auf der Fanpage kommen möglichst nur Links / Teaser u.ä. zum Einsatz, die auf datenschutzkonforme Ziele, z.B. die Homepage oder die Fanpage im Fediverse, verweisen.

@bfdi 4/4
Damit sind die datenschutzrechtlichen Probleme nicht gelöst. Ich nehme auch an (bin kein SocialMedia-Fachmann), dass FB&Co. Funktionalitäten haben, die man nicht "umleiten" kann. Und wenn alles so einfach möglich wäre, würde Facebook auch sicher Wege finden, solche "Anti-Werbung" auf seinen Seiten zu verhindern. Aber wären solche Gestaltungen eine Möglichkeit, Fanpages zu dulden mit dem Fernziel eben die Alternativen zu stärken?

@feuerpfeil

Uns ist durchaus bewusst, wie wichtig Social Media Kanäle für die Reichweite der Öffentlichkeitsarbeit sind. Leider ändert das nichts daran, dass die Nutzung in der aktuellen Form nach unserer Auffassung rechtswidrig ist und zwar bereits bei ersten Aufruf der Seite, wenn Nutzerdaten zu Facebook fließen. Da helfen dann leider auch keine Hinweise auf der Landingpage… (1/2)

@feuerpfeil

… Es wäre toll, wenn es bereits Echte Alternativen mit ähnlicher Reichweite gäbe und noch besser, wenn Facebook seine Datenverarbeitung endlich datenschutzkonform umstellen würde. Bis dahin müssen wir als Exekutivbehörde aber das geltende Recht durchsetzen.

Zudem wissen die von uns beaufsichtigten Stellen auch schon lange über unsere Auffassung und hatten damit durchaus Zeit sich um Lösungen zu bemühen. Wirklich überrascht dürfte unser Schreiben daher niemanden haben. (2/2) /ÖA

@bfdi Da steh ich auch voll dahinter. Aber könnte das Aufzeigen/Unterstützen einer solchen zwischenzeitlichen Lösung den Mainstream nicht sacht in Richtung datenschutzkonforme Alternativen schubsen bzw. Marktdruck auf FB erzeugen? Das Zurückruden bei Whatsapp kam ja vorwiegend daher, dass den Leuten, die nichts anderes kannten, plötzlich aktiv Alternativen bekannt gemacht wurden, so dass Wechseln auf einmal möglich war. So könnte ich mir eben auch das "aktive Wegleiten" vorstellen.

@feuerpfeil Wir haben ja z.B. mit unserer Mastodon-Instanz bereits eine Alternative für Bundesbehörden im Angebot. Wegen der noch geringeren Reichweite interessieren sich aber schlichtweg viele nicht dafür, zumindest so lange sie immer noch die Alternativen nutzen können. Die Zeit sich umzuorientieren gab es; sie wurde bislang halt überwiegend einfach nicht genutzt. /ÖA

es wird niemals dezentrale strukturen geben, die an die reichweiten von facebook & co heranreichen. je dezentraler andere socmeds sind, desto kleinteiliger ist ihr aufbau und desto mehr aufwand muss für die verbeitung von informationen dort betrieben werden. das lohnt sich vermutlich nicht aus sicht von öffentlichkeitsarbeit.
@jabgoe2089 Wieso so pessimistisch? Kennst du dich dann mit den Foerderierungsprodokollen wie z.B. #ActivityPub super gut aus, dass du das schreiben kannst? Bei #Linux haben diese Noergler gleiches gesagt und schwupps Linux' Verbreitung ist enorm geworden. Niemand weis, wie es in z.B. 10 Jahren aussehen wird. Hat Das Linus #Torwalds vorhergesehen?

Hallo @bfdi, ihr habt den Bundesbehörden letztes Jahr eine Frist zum Jahresende gesetzt. Ich bin nicht auf den Portalen und frage mich ob die Behörden bereits ihre Facebook-Fanpages eingestellt haben und ob sie Pläne haben bspw auf eure Fediverse-Instanz umzuziehen. Sie hätten dann einen "Fan" in mir.

@dukethereal Nein, die Facebook-Fanpages des Bundesbehörden werden leider noch immer betrieben. Wir setzen jetzt den aufsichtsrechtlichen Prozess in Gang. Das dauert allerdings ein wenig, denn falls das Ganze am Ende vor einem Gericht landet, muss es ja Bestand haben. Daher werden wir die nächsten Schritte jetzt sehr sorgfältig angehen - also keine Angst, wir bleiben da dran! / ÖA

@bfdi @dukethereal Ich denke, der Paralellbetrieb wird schwierig. Es muss dann entweder doppelt geschrieben werden (mehr Aufwand) oder verlinkt werden. Letzteres hinkt etwas, da dann sehr schnell doch nur auf die Tech-Riesen verlinkt wird. Ein Wechsel nach "dort Stecker ziehen, hier geht es weiter" wird wohl viele Kontakte bei den Tech-Riesen bleiben lassen, da nicht jede Buegerin und nicht jeder Buerger gewillt ist, zur #Fediverse zu wechseln?
@dukethereal Ich finde, das @bfdi hat hier einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Weg vom Monopolisten, hin zur sogar eigenen Mastodon-Instanz! Sehr grosses Lob von mir. :-)
Ich sehe es so: Das @bfdi hat einen Stein in's Rollen gebraucht und nun muessen wir mit den uebrigen Bundesbehoerden (vielleicht kann das BfDI mal alle LfDs anschreiben?) etwas geduldiger sein. Es kommt ja in Gange, also nicht draengeln. Ich glaube, das mag niemand, der oder die Arbeit hat.

@roland Der BfDI steht mit den LfDs über die Datenschutzkonferenz ja sowieso in ständigem Austausch. Wir bleiben da dran, aber wir haben natürlich jetzt einiges an Arbeit vor uns, damit der ganze Prozess so sorgfältig läuft, dass er gegebenenfalls auch vor Gericht besteht. / ÖA

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