"Dadurch, dass es sich bei der Twitter Inc. um einen außereuropäischen Anbieter handelt, ist dieser nicht an deutsche Datenschutzvorschriften gebunden."

Laienfrage @ltrlp @bfdi : ist das tatsächlich so?

In erster Linie natürlich schon. Andere Staaten, andere Regeln.
Aber wenn ich z.B. an Lebensmittel, Elektronik, Urheberrecht u.ä. denke, dann dürfen nicht konforme Produkte in Europa auch nicht genutzt werden.

Wo ist der Unterschied, was sehe ich falsch?

@chbmeyer @ltrlp Das ist so leider nicht richtig. Twitter bietet seine Dienste in Europa an und hat eine Konzernzentrale in der Europäischen Union. Damit ist Twitter an die Datenschutz-Grundverordnung gebunden, die europaweit gilt. Ob möglicherweise bestimmte Teile des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes nicht anwendbar sind, dürfte für die Masse der Fälle unerheblich sein. / ÖA

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@berndmichaelgrosch Es ist durchaus mehr als das. Es ist aber durch das one-stop-shop-Verfahren in den Fällen dieser sehr großen internationalen Tech-Unternehmen nicht so einfach. Daran arbeiten wir im Europäischen Datenschutzausschuss mit den Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Ländern. Wir wünschen uns auch schnellere Entscheidungen. In der internationalen Zusammenarbeit geht es aber einfach nicht mit der "Brechstange". / ÖA

@BfDI Ich lasse das mal so stehen - hatte mit der Deutschen National-Bibliothek bereits die gleiche Diskussion Amazon betreffend...

@berndmichaelgrosch Es ist zwar nur ein erster Schritt, aber Amazon hat gerade von der luxemburgischen Datenschutzaufsichtsbehörde eine Geldbuße in Millionenhöhe erhalten: spiegel.de/netzwelt/netzpoliti / ÖA

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