#eMobilität ist nicht nur zukunftssicher und nahezu emissionsfrei, sondern auch blitzschnell. Das #Deutschlandnetz bietet eine Ladeleistung von mind. 200 kW pro Ladepunkt, sodass Du Dein Fahrzeug innerhalb von 30 Min. von 10% bis auf 80% aufladen kannst.
Mit dem Deutschlandnetz sorgen wir zusätzlich zu den bereits existierenden über 140.000 öff. zugänglichen Ladepunkten für 9.000 Schnellladepunkte. So machen wir mobiler & einfacher.
@bmdv Baut mal lieber ein paar hunderttausend _langsame_ Ladesäulen, an denen man _ohne_ Strafgebühren sein Auto auf dem P&R einen Arbeitstag lang gemütlich vollplätschern lassen kann.
Die Denke "ich fahre tanken" (die dieser Schnelllade-Fetischismus befördert) gehört auf den Müll, bzw. sie muss durch "mein Auto fährt nicht, also hängt es im Netz" ersetzt werden. Dann kann das auch mit dem "rollenden Energiespeicher" was werden.
Natürlich haben auch Schnelllader ihren Sinn - an Autobahnen z.B.
@neuimneuland @bmdv Ich denke eher an P&R. Und ganz unabhängig von der konkreten Nutzung: damit das mit dem "rollenden Energiespeicher" funktionieren kann, muss es einfach sehr viele Ladepunkte geben, wobei die Geschwindigkeit relativ egal ist. Da ein 11kW-Ladepunkt (oder von mir aus auch ein 3,7kW-Ladepunkt) unglaublich viel billiger ist als ein 400kW-Ladepunkt, sollte das auch in großer Zahl vergleichsweise leicht realisierbar sein.
@neuimneuland @bmdv Schlimmer: es geht hier nur um _vermeintlich_ bequemer, weil diese unsägliche "ich fahr tanken"-Denke immer noch weiter verbreitet wird.
Eigentlich ist es bequemer, das E-Auto egal wo es steht (zu Hause, P&R, Arbeit, Supermarkt, Fitnessstudio, Autobahnrastplatz, whatever) ins Netz zu stecken. (Natürlich nur, wenn ich nicht noch ewig lang rausfinden muss, welche von meinen 20 Lade-Apps mit der Säule funktioniert und nicht sauteuer ist – aber das ist eine andere Geschichte)
@joschtl @bmdv Ja, klar, vermeintlich bequemer. Das ist ja bei so ziemlich allen Dingen so, die beim Autofahren als Vorteil gesehen werden: vermeintlich bequemer, vermeitlich schneller (stimmt oft nicht), vermeintlich sicherer (stimmt nicht), vermeintlich billiger (stimmt oft nicht), vermeintlich alternativlos (stimmt oft nicht), vermeintlich praktischer, vermeintlich flexibler usw. usf.
@neuimneuland @bmdv Feinstaub machen sie auch (wenn auch etwas weniger als Verbrenner (was nur zum kleinen Teil am Verbrennen und mehr an der Rekuperation liegt)), von Emissionen beim Straßenbau und bei der Produktion ganz zu schweigen.
Klar, die Zukunft muss großteils dem Fahrrad und dem ÖPNV gehören – trotzdem ergibt es wahrscheinlich Sinn, auf dem Weg dahin die Ladeinfrastruktur mindestens zu verzehnfachen.
@neuimneuland @bmdv Die meinte ich mit dem Feinstaub.
Und während E-Autos schon schwerer sind als Verbrenner, fällt das nur wenig ins Gewicht im Vergleich dazu, wieviel schwerer SUVs gegenüber "normalen" Autos sind. Dazu noch: hätten wir anständig Ladeinfrastruktur, so dass wirklich überall geladen werden kann, wenn das Auto nicht fährt, könnte man die Akkus halbieren…
@joschtl @bmdv This. Gerade am WE wieder gehabt. Kleine Gruppenunterkunft in nem Naherholungsgebiet. Hunderte kostenpflichtige (und kostenlose) Parkplätze direkt nebenan, aber der einzige Ladepunkt war eine Stunde Fußmarsch entfernt, Bus nur an Schultagen. Es wäre so einfach gewesen, das Auto über Nacht zu laden, oder ein paar Stunden über Tag; 4kW hätten locker gereicht ...
@bmdv
Für 80 Cent /kwh oder geht es auch günstiger?
@bmdv Wieso muss sich ein Bundesministerium darum kümmern? Gilt dafür nicht das Subsidaritätsprinzip? Ein paar Ladesäulen aufstellen zu lassen werden Länder und Kommunen doch wohl hinbekommen. Ein modernes und flächendeckendes Radwegnetz sowie der Betrieb von Bussen und Regionalzügen wird ihnen ja auch zugetraut.