Souveränität ist einfach nur ein Buzzword für Digitalboomer geworden.
„Google Cloud und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben im Februar 2025 eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist, die Entwicklung und Bereitstellung sicherer und souveräner Cloud-Lösungen für Behörden auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene zu unterstützen.“
Ja genau
@bkastl
Gibt es nicht genau dafür die #Bundescloud vom ITZBund , die zudem u.a. auf #Nextcloud @nextcloud basiert?
"Unser Ziel ist es, die Bundescloud zur zentralen Plattform für alle Dienste auszubauen, die in der Bundesverwaltung genutzt werden." https://www.itzbund.de/DE/itloesungen/egovernment/bundescloud/bundescloud.html
S.a. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bundescloud
Wozu da noch zusätzlich eine weitere Cloudinfrastruktur und dann auch noch mit google?
Können da @bsi und @itzbund bitte was zu sagen? Danke.
(+ Frage: Gibt es zu google cloud / BSI Kooperation die Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) und die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (WiBe) öffentlich einsehbar? Bitte Link. Wenn nicht, warum? ifg-Anfrage via fragdenstaat.de erfolgsversprechend?)
Ansonsten siehe auch #ozgcloud für SH aus dem #opensource-Leuchtturm-Bundesland #SchleswigHolstein
https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/I/_startseite/Artikel2024/II/240409_cds_ozg-entwicklung
Viell. hat auch @sven da eine Einschätzung zu?
@synapsenkitzler
Der Bedarf an digitalisierten Geschäftsprozessen und Lösungen wächst. Zudem haben Ereignisse wie die Coronapandemie die Entwicklung und Verbreitung des digitalen Lebens in alle Bereichen beschleunigt. Ein Ende des Digitalisierungswachstums ist aktuell nicht absehbar.
Leistungen und Angebote zu digitalisieren geht Hand in Hand mit Anforderungen unter anderem an IT-Grundschutz, Geheimschutz und Datenschutz.
@synapsenkitzler
Erfahrungsgemäß führt die Erbringung der Leistungen und Angebote auf einer einzelnen Plattform zu einer erhöhten Komplexität der Plattform. Schon heute konsumiert eine Behörde verwaltungsinterne (private) als auch industrielle (öffentliche) Leistungen.
Die Bundescloud auf der einen Seite, kann sich beispielsweise stärker um die Bereiche kümmern, die sich mit Geheimschutz auseinander setzen.
@synapsenkitzler Eine Public Cloud kann dagegen effektiver Informationsangebote zur Verfügung stellen und mit CDNs etc. absichern. Aber auch hier muss IT-Grundschutz und Datenschutz Berücksichtigung finden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Jede Plattform hat eigene Stärken, die zusammen der Verwaltung größtmögliche Flexibilität gewährleisten.
Die Bundescloud übrigens basiert nicht auch Nextcloud, sondern bietet darüber Nextcloud für die Bundesverwaltung an.
@itzbund
"Der CLOUD Act erlaubt es US-Behörden, auf alle Daten zuzugreifen, die US-Unternehmen speichern - unabhängig davon, in welchem Land die liegen."
"Statt Digitale Souveränität aktiv zu verteidigen, fördere das BSI eine Lösung, "die uns in die Arme eines ausländischen Konzerns treibt", schimpft Albertini. "Stattdessen sollte das BSI belohnt und gezielt gefördert werden, wenn es europäische und deutsche Anbieter stärkt. Doch in einem falsch verstandenen Neutralitätsanspruch agiert es lieber als Türöffner für Google, anstatt die digitale Autonomie Deutschlands und der EU voranzutreiben.""
" Die öffentliche Verwaltung müsse dazu auf europäische Anbieter setzen, Bund und Länder sollten konsequent in europäische Alternativen investieren und die Entwicklung sicherer, souveräner Cloud-Infrastrukturen vorantreiben."
https://www.channelpartner.de/a/harsche-kritik-an-bsi-kooperation-mit-google,3764192
@synapsenkitzler@digitalcourage.social @itzbund@social.bund.de
Das #BSI ist eine (deutsche) #Behörde. Was erwartet ihr da? Weitblick, Unabhängigkeit, echten #Datenschutz und #informationelleSelbstbestimmung