social.bund.de is one of the many independent Mastodon servers you can use to participate in the fediverse.
Dies ist der Mastodon-Server der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI).

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@bfdi ich hatte darauf schon länger gewartet...
Man hätte ja auch gleich im Schreiben auf Mastodon bzw. das Fediverse verweisen können ;-)
Wenn die Behörden selbst suchen, kommen die nie auf diese Idee...

@vilbi @dagaz

Natürlich haben wir den Bundesbehörden bereits mit einem eigenen Schreiben das Angebot gemacht, einen Account auf unserer Instanz zu betreiben. Die Resonanz ist bislang allerdings eher verhalten… /ÖA

@bfdi Krass. Das wird Wellen schlagen. Dann beeile ich mich besser mal um eine Bonner Alternative für die üblichen Dienste anzubieten. ;)

@Sascha
So könnte das was werden!
Bonn.Social klingt ja schonmal ganz offiziell und einen prominenten Vorzeigenutzer haben wir auch zu bieten, nicht war @ulrichkelber ;-)
@bfdi

@bfdi Die Frage ist dann doch, warum hat selbst die Bundesregierung einen Facebook Auftritt (und wohl alle Bundesbehörden)? Sprich, können Sie dagegen gar nichts machen?

@changeandroid Aber genau die Antwort darauf steht doch im Brief (und Artikel 58 Datenschutzgrundverordnung)

@changeandroid @bfdi Es ist einfach ein Seuche. Anders kann ich es gar nicht mehr ausdrücken. Fast alle öffentliche Stellen verwenden für ihre Kommunikation und Außendarstellung Facebook/Whatsapp/Instagram etc.

Und keinem scheint die Sicherheit der personenbezogenen Daten auch nur ansatzweise zu interessieren. Von daher begrüße ich dieses Vorgehen von Herrn Kelber außerordentlich. Jedoch frage ich mich, warum man den "Verhandlungen" so lange zugeschaut hat?

@bfdi Sry, muss hier mal mehrere Trööts hintereinander hängen:
1/4
Stehe voll hinter dem Rundschreiben, allerdings sind die Social Media Kanäle ja gerade für Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit ein ganz wesentliches Element, Solange Fediverse-Alternativen nicht in der breiten Fläche etabliert sind ist es schwer da drauf zu verzichten.
Wie wäre es, eine zwischenzeitliche Verwendung von Facebook & Co. zu akzeptieren mit dem Fernziel, eben Alternativen aufzubauen? Ich könnte mir das so vorstellen:

@feuerpfeil @bfdi
> Wie wäre es, eine zwischenzeitliche Verwendung von Facebook & Co. zu akzeptieren mit dem Fernziel, eben Alternativen aufzubauen?

Was war das denn die letzten Jahre, wenn nicht genau das?
Dass keine Alternativen aufgebaut wurden, ist ja nicht die Schuld des BfDI - aber in Deutschland keine Überraschung.

Immerhin: Wenn die Behörden schnell machen (harhar), könnten sie ja zum 1.8. ihre Facebook-freie Variante launchen und noch 5 Monate lang auf ihrer Facebook-Seite darauf hinweisen, bis sie am 31.12. vom Netz geht. (Oder FB merkt, dass es jemand mal ernst meint und schafft bis 31.12. eine Lösung, _die_ können nämlich schnell)

@patrick @bfdi Ja, genau das wäre meine Hoffnung. Ich fürchte nur, dass keine Alternativen bekannt sind. Von Threema, Signal etc. hat der Mainstream auch erst gehört, als es groß durch die Presse gegangen ist. Sowas würde ich mir eben auch für FB-Alternativen (Diaspora, Friendica, was gibt's noch?) wünschen. Und da würde IMHO eben auch ein Aufzeigen von alternativen Lösungen helfen z.B. als Handlungsempfehlung durchs bfdi.

@feuerpfeil @bfdi In diesem Fall gehts um Behörden, da sind - zumindest theoretisch - Erwachsene tätig, die auf eine Ansage "Sorry Leute, Facebook geht so nicht" reagieren können sollten, indem sie selbständig nach Alternativen suchen. Eine handvoll haben ja anscheinend versucht, mit FB eine Auftragsdatenverarbeitung zu regeln, was aber nicht funktionierte - was abzusehen war.

Wer nach all dem keinen Plan B in der Schublade hat, gehört nicht in eine verantwortungsvolle Position. Und damit meine ich nicht den Bundesminister, der das Haus leitet, aber es wäre m.E. Aufgabe der Leitung der jeweiligen Öffentlichkeitsarbeit gewesen, da etwas in Petto zu haben. Auch nicht unbedingt selbst ausgearbeitet, aber rechtzeitig in Auftrag gegeben.

Falls die jetzt nichts haben (wer weiß, vielleicht gibts ja was und die bereiten grad den Launch vor?), muss ich mich doch mal fragen, was die eigentlich beruflich machen...

@bfdi 2/4
1. Transparenz:
Der Besucher kommt auf die Fanpage und ihm prallt direkt gepinnt auf der Landingpage (und nicht erst nach aktiven Klicks in der Datenschutzerklärung) ein Warnhinweis entgegen, dass/wie die Daten von Facebook verwendet werden und welche datenschutzkonforme Alternative (Link drauf) es gibt. Wenn er trotzdem auf der FB-Seite bleibt, kann man ihn nicht hindern.

@bfdi 3/4
2. aktive Wegleitung:
Auf der Fanpage kommen möglichst nur Links / Teaser u.ä. zum Einsatz, die auf datenschutzkonforme Ziele, z.B. die Homepage oder die Fanpage im Fediverse, verweisen.

@bfdi 4/4
Damit sind die datenschutzrechtlichen Probleme nicht gelöst. Ich nehme auch an (bin kein SocialMedia-Fachmann), dass FB&Co. Funktionalitäten haben, die man nicht "umleiten" kann. Und wenn alles so einfach möglich wäre, würde Facebook auch sicher Wege finden, solche "Anti-Werbung" auf seinen Seiten zu verhindern. Aber wären solche Gestaltungen eine Möglichkeit, Fanpages zu dulden mit dem Fernziel eben die Alternativen zu stärken?

@feuerpfeil

Uns ist durchaus bewusst, wie wichtig Social Media Kanäle für die Reichweite der Öffentlichkeitsarbeit sind. Leider ändert das nichts daran, dass die Nutzung in der aktuellen Form nach unserer Auffassung rechtswidrig ist und zwar bereits bei ersten Aufruf der Seite, wenn Nutzerdaten zu Facebook fließen. Da helfen dann leider auch keine Hinweise auf der Landingpage… (1/2)

@feuerpfeil

… Es wäre toll, wenn es bereits Echte Alternativen mit ähnlicher Reichweite gäbe und noch besser, wenn Facebook seine Datenverarbeitung endlich datenschutzkonform umstellen würde. Bis dahin müssen wir als Exekutivbehörde aber das geltende Recht durchsetzen.

Zudem wissen die von uns beaufsichtigten Stellen auch schon lange über unsere Auffassung und hatten damit durchaus Zeit sich um Lösungen zu bemühen. Wirklich überrascht dürfte unser Schreiben daher niemanden haben. (2/2) /ÖA

@bfdi

I feel sad about you have to make it 2-999 parts often.


@feuerpfeil

@bfdi Da steh ich auch voll dahinter. Aber könnte das Aufzeigen/Unterstützen einer solchen zwischenzeitlichen Lösung den Mainstream nicht sacht in Richtung datenschutzkonforme Alternativen schubsen bzw. Marktdruck auf FB erzeugen? Das Zurückruden bei Whatsapp kam ja vorwiegend daher, dass den Leuten, die nichts anderes kannten, plötzlich aktiv Alternativen bekannt gemacht wurden, so dass Wechseln auf einmal möglich war. So könnte ich mir eben auch das "aktive Wegleiten" vorstellen.

@feuerpfeil Wir haben ja z.B. mit unserer Mastodon-Instanz bereits eine Alternative für Bundesbehörden im Angebot. Wegen der noch geringeren Reichweite interessieren sich aber schlichtweg viele nicht dafür, zumindest so lange sie immer noch die Alternativen nutzen können. Die Zeit sich umzuorientieren gab es; sie wurde bislang halt überwiegend einfach nicht genutzt. /ÖA

es wird niemals dezentrale strukturen geben, die an die reichweiten von facebook & co heranreichen. je dezentraler andere socmeds sind, desto kleinteiliger ist ihr aufbau und desto mehr aufwand muss für die verbeitung von informationen dort betrieben werden. das lohnt sich vermutlich nicht aus sicht von öffentlichkeitsarbeit.