Einigung zum #Digitalpakt 2.0! „Mit der avisierten Summe von fünf Mrd. Euro je zur Hälfte von Bund und Ländern über die Laufzeit von fünf Jahren legt der gefundene Kompromiss die Grundlage dafür, dass wir unser deutsches #Bildungssystem fit für die Zukunft machen“, sagte Bundesbildungsminister Cem Özdemir in der #Bundespressekonferenz. #KMK #FediLZ https://www.bmbf.de/digitalpakt
"Im Bereich der digitalen Infrastruktur wird angestrebt, leistungsfähige WLAN-Netze, moderne Endgeräte sowie digitale Lernplattformen an allen Schulen zu etablieren."
Ich dachte, das gäbe es schon längst.
Ich bin überzeugt, dass auch unsere Demokratie nur erhalten bleibt, wenn wir lernen mit den neuen Technologien vernünftig umzugehen.Richtig, sehe ich auch so. Freie Software, Freie Hardware, Offene Standard können dabei helfen. Gemeinsam miteinander und nicht abhängig von einem Großen.
@stefan @fernsehchat
Der Digitalpakt war eine Chance, digitale Bildung mit den freiheitlich demokratischen Grundwerten in Einklang zu bringen.
Leider wurde es (neben der schulinternen, herstellerunabhängiugen WLAN-Infrastruktur) meist zur Monopolisierung des Bildungs"marktes" genutzt.
IPad, AppleTV, AppStore, GoodNotes, MS365, ...
Klar kann man das dann "Eigenverantwortung der Schulen" nennen.
Aber das man mit der Höhe der Förderung und der Werbung der Quasi-Monopolisten jegliche digitale Souveränität aufgibt, sich in den goldenen Vendor-LockIn-Käfig begibt und Schüler wie Eltern systematisch dazu bringt, Ihre Rechte (zur Datenübermittlung) aufzugeben (siehe DSGVO, Erwägungsgrund 43), das zeugt leider von keinen besonders großen (digitalen, wie auch demokratischem) Kompetenzen im @bmbf_bund.
Weder beim ersten, noch beim zweiten Digitalpakt.
Zum Schluss bleibt es bei der (nicht nachhaltigen) Wirtschaftsförderung für US-Konzerne.
Noch nicht einmal zu Rechtsberatung / Fortbildung hat es gereicht.
@bmbf_bund mit Hardware auf die Schulen schmeißen bedeutet:
- vendor log in, weil die Schulen sich auf best. Software festlegen.
- dass Lehrkonzepte de facto den Vorgaben der kommerziellen closed-source Softwarefirmen folgen müssen - und nicht der didaktischen Forschung
- dass Lehre auf die Software der Elterngeneration im modernen Gewand beschränkt ist
- genervte Eltern, die ihre Kinder von Geräten (meist Schultablets) weglotsen müssen, wollen sie ihre Kinder nicht davor versacken sehen.
Wer gestaltet solche Fotos wie das dritte....?!